„Wenn das Baby erstmal da ist, ist der Schmerz vergessen.“

Für einen Moment vielleicht…

Am 25.11. ist Roses Revolution. Zum Anlass des weltweiten Tages gegen Gewalt in der Geburtshilfe möchten wir mit einem Beispiel voran gehen und ein Zeichen setzen. Auch du kannst daran Teil nehmen indem du an dem Ort der Erfahrung eine Rose niederlegst und/oder einen Brief schreibst. Denn Tatsache ist: tagtäglich findet auch in Deutschland Gewalt unter der Geburt statt. Laut Tara Franke (Hebamme und Sexualpädagogin) ist diese Form der Gewalt mit ähnlichen Folgen wie nach sexuellem Missbrauch behaftet und unterliegt ganz unterschiedlichen und in erster Linie subjektiven Empfindungen und reichen von körperlich sichtbar bis hin zu seelisch versteckt.


Ich bin Nathalie Gräbner, 24 Jahre alt und möchte meine Erfahrung mit euch teilen. Deshalb veröffentliche ich hier meinen persönlichen Brief an zwei Krankenhäuser.

Als Erstgebärende mit 16 Jahren ging ich sehr unbefangen an dieses Thema heran. Irgendwann jedoch wurden die Stimmen lauter und ich hörte von allen Ecken, wie schmerzhaft so eine Geburt ist. Horrorgeschichten soweit das Auge reicht. Normalität, dachte ich. „Da mussten wir alle durch. Hinterher ist alles vergessen.“

Schön wäre es.

Kommen wir zum Tag der Geburt meines ersten Kindes. Beim Niesen platzte mir zuhause im Bett die Fruchtblase. Kurze Zeit später befand ich mich auf der Entbindungsstation des Krankenhauses. Laute Schreie einer Gebärenden begrüßten mich. Nach dem CTG kam ich auch schon in den Kreißsaal und sollte erstmal zur Toilette. „Halten Sie die Hand drunter, falls der Kopf kommt“, waren die Worte der Hebamme. Während ich meinen Mund nicht mehr zu bekam, verließ sie das Zimmer.
Die Wehen wurden heftiger und ich versuchte auf dem Bett eine möglichst angenehme Position zu finden. Die Hebamme war sichtlich überrascht, als sie nach einiger Zeit ins Zimmer zurückkehrte und mich dabei sah, wie ich bereits meine Wehen veratmen musste. Daraufhin sagte sie in ziemlich barschem Ton: „Legen Sie sich auf den Rücken!“ Ich versuchte ihr klarzumachen, dass es seitlich für mich besser sei, aber das interessierte sie nicht. Ihr Ton wurde lauter. Kurz darauf begannen die Presswehen und mein wunderschöner Junge sollte bald das Licht der Welt erblicken. Sein Kopf bereitete mir ziemliche Probleme, also warf sich die inzwischen dazugekommene Ärztin mit ihrem ganzen Körpergewicht auf meinen Bauch und versuchte von oben das Baby herauszudrücken. Dieser Schmerz war unbeschreiblich. Heute weiß ich, dass dieses Vorgehen einen Namen hat. Das sogenannte „Kristellern“ bringt oftmals schwerwiegende Folgen für Mutter und Kind sowohl auf physischer als auch auf psychischer Ebene mit sich. Es fiel mir durch die Ärztin noch viel schwerer zu Pressen und irgendwann ließ sie glücklicherweise von mir ab. So gebar ich meinen Sohn ohne ihr zutunn und schloss ihn einfach glücklich in meine Arme.

Ja, die Schmerzen waren kurzzeitig vergessen.

Zumindest, bis sie ihn mir aus den Armen nahmen und der Meinung waren, ihn baden zu müssen. Nachdem die Nachgeburt ebenfalls ziemlich schmerzhaft aus mir herausgedrückt wurde, sagte man mir, dass sie mich nun nähen würden. Nähen? „Warum?“, fragte ich und erfuhr, dass man mir einen Dammschnitt verpasst hatte. Ohne zu fragen. Ohne überhaupt etwas zu erwähnen. Bis heute frage ich mich warum, denn eigentlich sollte eine Hebamme alles zum Schutz des Dammes unternehmen und wenn dann ist das Reißen immer noch der natürlichere Weg. Dank meines jugendlichen Leichtsinns habe ich mir keine weiteren Gedanken über die Geburt meines ersten Kindes gemacht. Es war ja ganz normal…

Sieben Jahre später, bei der Geburt meiner Tochter in einem anderen Krankenhaus, kam es aber leider noch viel schlimmer.

Vier Tage vor dem errechneten Termin platzte meine Fruchtblase (dachte ich) zu Hause und wir machten uns auf den Weg. Nachdem mir das CTG verpasst und der Papierkram erledigt wurde, wollte die Hebamme nach dem Muttermund schauen. Dieser lag aber so weit hinten, dass sie ihn nicht zu fassen bekam und in mir herumstocherte, ohne Erfolg. Ich bekam einen Einlauf und wurde in den Kreißsaal gebracht. Schon beim ersten Kind war der Wunsch nach einer Wannengeburt sehr groß und beim Zweiten wollte ich es unbedingt durchsetzen. Ich ging in die Wanne und fühlte mich sehr wohl, aber es passierte nicht viel. Die Wehen blieben aus und die Hebamme wurde nervöser. In der Wanne ist ihr das zu unsicher, sagte sie und ich musste raus.

Ich fühlte mich wie eine Kuh.

Die Herztöne des Babys waren laut CTG auffällig und das könnte dann gefährlich werden in der Wanne, hieß es. Mir wurde ein Wehentropf verpasst und unzählige Male wurde nach dem Muttermund geschaut. Sowohl von der Hebamme, als auch von der Ärztin. Ich fühlte mich mittlerweile wie eine Kuh. Beim zweiten Kind sollte doch eigentlich alles noch schneller gehen als beim Ersten, aber dem war nicht so. Als der Wehentropf langsam Wirkung zeigte, knallte es am CTG. Das war das wirkliche Platzen der Fruchtblase. Zu Hause war sie scheinbar nur angerissen gewesen. Es fühlte sich für mich alles so unnatürlich an.

Hebamme und Ärztin wurden immer gestresster.

Ständig fielen Sätze wie: „Die Herztöne verschlechtern sich.“, „Eventuell Kaiserschnitt.“, „Es wäre schön, wenn das Baby bis zum Ende der Schicht da ist.“. Ich fühlte mich furchtbar dabei zu wissen, dass ich mich beeilen sollte. Mein Körper signalisierte mir deutlich den Beginn der Presswehen und so sagte ich zu der Hebamme, dass ich gerne drücken möchte. Diese untersagte es mir allerdings mit der Begründung, dass mein Muttermund noch nicht vollständig geöffnet sei. Ich kam aber nicht gegen das natürliche Verlangen meines Körpers an und versuchte vorsichtig etwas mitzuschieben. Die Ärztin untersuchte zum wiederholten Male meinen Muttermund und ein unglaublicher Schmerz durchdrang meinen gesamten Körper. Mir wurde heiß und kalt gleichzeitig. Ich bekam schlecht Luft und hatte das Gefühl gleich das Bewusstsein zu verlieren. Sie hatte mir den Muttermund per Hand geöffnet! Nachdem ich kaum noch sprechen konnte, gab man mir zusätzlichen Sauerstoff. Von da an war ich nur noch in Trance.
Meine Tochter war geboren, aber der Schmerz war noch da. Er war nicht vergessen, wie bei meinem ersten Kind. Die Kleine weinte heftig und sehr lange. Ich bin mir sicher, dass dieses Erlebnis auch bei ihr Spuren hinterlassen hat.

Panikattacken verfolgen mich seitdem.

Nun wird meine Tochter bald zwei Jahre alt und seither kämpfe ich mit Panikattacken. Mal mehr, mal weniger ausgeprägt. Bis auf den nicht mehr vorhandenen Schmerz sind die Gefühle, wie im Moment vor der Geburt, geblieben. Kontrollverlust, Angst, keine Luft bekommen. All das begleitet mich seitdem. Vielleicht wird es mit einer künftigen Therapie besser, das wird die Zeit zeigen. Ich wünsche es mir für mich selbst.

Eines möchte ich Ihnen mitgeben, liebe Frau Doktor M.:

Das hat wehgetan! Sehr, immer noch und wird mich niemals vergessen lassen!

Ich hoffe, dass all die Frauen, die künftig in ihr Krankenhaus kommen, um ihre Kinder dort zur Welt zu bringen mit mehr Würde und Respekt, aber vor allem gewaltlos behandelt werden. So, wie es verdammt nochmal jede gebärende Frau verdient hat! Sie haben in keinster Weise das Recht zu Schneiden, ohne die Frauen vorher um Einverständnis zu fragen! Sie haben nicht das Recht, Frauen in diesen wehrlosen Momenten Angst zu machen und immer wieder auf angeblich „schlechte Herztöne“ hinzuweisen, nur, weil sie nicht wie auf dem Silbertablett vor Ihnen liegen und stattdessen in einer anderen Geburtsposition sein wollen. Weil Ihnen dieser natürliche Verlauf zu lange dauert, sie zu unerfahren in der Geburtshilfe sind und mir als Gebärende nicht vertrauen, wollen Sie mit einem Kaiserschnitt einschreiten und es als „Notwendigkeit“ tarnen. Aber ich sage Ihnen etwas: Das ist mein Körper und meine Geburt und so etwas passiert mir nie wieder!
Ich weiß, dass es vielen Frauen ähnlich ergeht und aus diesem Grund setze ich mich für all die stillen Frauen ein, die mit diesen Erinnerungen schweigend leben.

Gewalt hat in der Geburtshilfe nichts zu suchen! Geburten sind nicht schrecklich und schmerzhaft. Aber durch dieses Vorgehen werden sie es! Geburt ist eure Reise mit eurem Kind. Informiert euch, sucht Alternativen, nehmt eine Doula in Anspruch. Eine Tätigkeit, die hier leider noch zu wenig Anerkennung findet. Begebt euch in Therapie, wenn ihr Unverdautes aufarbeiten müsst. Aber schweigt nicht länger. Macht euch stark für euch selbst, für unsere Töchter, unsere Enkelinnen und alle Frauen, die in unserem Land ihre kleinen Wunder auf die Welt bringen werden. Nur so kann sich etwas verändern.

Kita-Eingewöhnung ohne Tränen

Seit einer Woche geht meine Tochter in einen Kindergarten. Sie wird in wenigen Tagen drei und war vorher bei einer wirklich wundervollen Tagesmutter untergebracht. Zum Thema Fremdbetreuung hat jeder so seine eigene Meinung und die wird gerade in den sozialen Medien heiß diskutiert: Zwischen „Am besten schickt man sein Kind mit 8 Monaten in die Krippe, dann bekommt es am wenigsten mit.“ über „Ich muss arbeiten gehen, mir bleibt nix anderes übrig.“ bis zu „Mein Kind bleibt bis zum 3. Lebensjahr zuhause.“ verteidigt jeder sein eigenes Lebensmodell. Aber keiner spricht darüber wie es denn nun gehen kann mit der Eingewöhnung. Es gibt die Standard-Eingewöhnung von 2 Wochen und die wird selten angefochten. Ich habe mir die ernsthafte Frage gestellt: Ist es normal, dass mein Kind weint und muss es einfach da durch?

Welchen Weg gibt es noch?

Hier spreche ich ausschließlich aus meiner eigenen Erfahrung.

Frühjahr 2017 – Unsere Tochter ist gerade 1,5 Jahre alt. Bis dahin haben wir sie selbst betreut. Mit Elternteilzeit des Vaters und meiner Selbstständigkeit war das möglich. Aber auch anstrengend. Nach seiner Schichtarbeit war er für unsere Tochter da und ich wechselte in den Laden. Ging es gar nicht anders, habe ich das kleine Krabbelkind einfach mitgenommen. Schnell haben wir gemerkt, wie wenig Paar wir noch waren. Die Funktion war ausgeprägter als die Emotion. Gesehen haben wir uns zur Übergabe oder abends im Bett. Als unsere Beziehung endete, war Helena gerade ein Jahr und drei Monate. Unsere Entscheidung für die Betreuung war gefallen. Wir haben leider kein gut funktionierendes Familiennetzwerk – entweder wohnen die Großeltern zu weit weg oder müssen selbst arbeiten, ebenso wie Tanten und Cousinen. Für ein reibungslos funktionierendes Betreuungssystem sehen wir uns einfach zu selten. Da wirkt dann auch ein Familienangehöriger wie ein Fremder auf unsere Tochter.

Eingewöhnung nach dem empfohlenen Schema …

Wir entschieden uns für eine Tagesmutter. Familiäres Umfeld, geringe Anzahl an Kindern, es wird selbst gekocht und mit viel Phantasie gespielt. Die Eingewöhnung begann im April. In der ersten Woche machte sie sich prima; war neugierig und aufgeschlossen. In der zweiten Woche wurden häufigere und längere Trennungen herbeigeführt – nach dem empfohlenen Schema in der Fremdbetreuung. Nicht nur meiner Tochter, sondern auch mir kullerten dicke Tränen die Wangen runter. Meine Schmerzen habe ich mit vielen Menschen geteilt. Die Reaktionen waren nicht immer mitfühlend. Häufig kamen Antworten wie: „Das ist ganz normal.“, „Sie hat das ganz schnell vergessen.“, „Es wird ihr guttun.“, „Es sind die Eltern die sich nicht trennen können.“, „Du hast sie zu viel umhergetragen und gestillt.“, „Wenn sie eine gute Bindung hätte, würde es ihr ganz einfach fallen.“. BÄHM.

Die Tage ab der zweiten Woche waren furchtbar. Helena ließ mich nicht mehr los. Ich konnte nicht den Müll ohne sie runterbringen und verrichtete meine Notdurft mit Kind auf dem Schoß. Man bedenke: Zu diesem Zeitpunkt war ich schon alleinerziehend. Ein absolutes No-Go für mich. So konnte ich meinen Alltag unmöglich durchhalten. Am schlimmsten waren für mich allerdings die Nächte. Sie wimmerte im Schlaf oder wachte schreiend und weinend auf. Jede Nacht. Natürlich war unsere Tochter vorbelastet durch die Trennung ihrer Eltern. Aber war das wirklich richtig? Dann zog ich die Reißleine.

Zurück auf Anfang.

Ich vereinbarte mit der Tagesmutter abendliche Treffen, damit wir erst einmal die Räumlichkeiten beschnuppern konnten. Das gab mir außerdem die Gelegenheit die neue Ersatzmama kennenzulernen. Wir haben tolle Gespräche geführt. Nun hatte ich mehr Sicherheit, dass meine Tochter in guten Händen war während meiner Abwesenheit. Ja, es spielt eine Rolle für die Eingewöhnung, ob ich mich als Mutter trennen kann. Wir sind nun mal eine Einheit – meine Tochter und ich. Nur weil wir körperlich (abgesehen vom Stillen) selbständige Individuen sind, heißt das nicht, dass wir es auch emotional sind. Das nennt man Bindung! Und die möchte ich nicht durch ein vorgegebenes Raster zerstören. Letztendlich ist es doch so: Habe ich ein gutes Gefühl, überträgt es sich auf mein Kind. Eltern die sich wohlfühlen vermitteln ihrem Kind: Hier ist alles in Ordnung, hier wird sich gut um dich gekümmert.

  

Die weitere Eingewöhnung funktionierte prima. Wir kamen schließlich am Nachmittag, als nur noch ein bis zwei Kinder dort waren. Jetzt da sie die Räume kannte und wusste wo ihre Lieblingsspielzeuge lagen, waren auch die anderen Kinder kein Problem mehr. Das Vertrauen wuchs. Ich wartete täglich, bis sie allein von meinem Schoß aufstand und in den Raum ging oder dem Angebot der Tagesmutter nachging. Schließlich siegte ihre Neugierde. Als sie eine Stunde spielte ohne mich zu beachten, ging ich nach Fragen und Verabschiedung aus dem Raum. Erst kurz, dann länger. Dann blieb sie eine Weile Mittagskind. Und schließlich schlief sie auch dort. Ich stillte übrigens die ganze Zeit weiter. So bekam sie immer die Rückversicherung, die sie brauchte. Kurz auftanken und verarbeiten bei Mama und weiter. Ja, alleine – also mit den anderen Kindern und begleitet von der Erzieherin – einschlafen klappte vom ersten Tag an reibungslos. Trotz stillen. Trotz, dass sie bei mir vorher niemals ohne Brust eingeschlafen war (ausgenommen Tragetuch und Kinderwagen). An dieser Stelle möchte ich unserer Tagesmutter danken, dass sie sich auf diese Eingewöhnung über sechs Wochen eingelassen hat. Des Weiteren hast du anderthalb Jahre so wundervolle Arbeit geleistet, Geschichten erzählt, gesungen und getanzt. Unsere Tochter hat sich toll entwickelt und nimmt einige herzerfüllende Freundschaften mit. Wir sind nun schon eine Woche in der neuen Kita. Helena ruft dich jeden Tag an und möchte mit dir sprechen. Außerdem fehlen ihr ihre Freunde.

Im neuen Kindergarten wird es ein Klacks, dachte ich insgeheim.

Herbst 2018 – In unserer Stadt ist die Betreuung durch eine Tagesmutter oder einen Tagesvater bis zu einem Alter von drei Jahren gewünscht. Also ziehen wir um in eine Kita. Nur fürs Protokoll: Mir hat leider keine hundertprozentig zugesagt, aber dazu mehr in einem anderen Artikel.
Es war nicht leicht, so einem kleinen Wesen zu erzählen, warum es jetzt eine vertraute Person, die sie so ins Herz geschlossen hat, nun nicht mehr wieder sehen würde. Meine Entscheidung bereue ich zu keinem Zeitpunkt. In einer Krippe hätte es keine Garantie gegeben, dass ein und dieselbe Betreuungsperson über lange Zeit bleibt. So war es mir für den Einstieg lieber. Den neuen Kindergarten haben wir über ein halbes Jahr mehrmals besucht. Die Freude war ihr anzumerken. Große Kinder, neues Spielzeug, Tiere zum Verpflegen. „Mama muss in den Laden zur Arbeit, Helena geht in den Kindergarten zur Arbeit.“, konnte ich mir täglich anhören. Das wird ein Klacks, dachte ich insgeheim.

Dennoch, als die Eingewöhnung begann, war alles anders. Schüchtern verkroch sie sich hinter mir. Wich mir erst mal nicht vom Schoß. Na gut, kapitulierte ich. Es dauert eben so lang wie es dauert. Ich nehme mir gern die Zeit, damit du dich hier wirklich wohlfühlst. Auf die Reaktion der neuen Erzieherin war ich dann allerdings doch nicht vorbereitet. Am ersten Tag herrschte eine gestresste Stimmung. Das Lachen, die freundliche Begrüßung und die Herzlichkeit der Tagesmutter fehlten mir sehr. Wie es wohl Helena damit ging? Schon am ersten Tag bat die Erzieherin mich, morgen für eine Stunde den Raum zu verlassen. Sonst würde meine Tochter sie nicht annehmen und mit ihr interagieren. Oh, oh. Na klar waren wir vorher schon mehrmals zum Anschauen dort. Aber der Alltag mit 15 Kindern ist dann doch etwas anderes. Hinzu kommt die Trennung der Tagesmutter, der gewohnten Umgebung und der Freunde. Lasst dieses Kind doch erst mal die neue Situation verarbeiten! Fühlt euch ein! Woher kommt nur dieser Zeitdruck? Kinder werden dadurch nicht weniger selbständig. Im Gegenteil: Haben sie Rückhalt von Mama und Papa, gehen sie viel selbstbewusster in die Welt und vor allem ohne Angst. Zu wissen es ist immer jemand da, der einen auffängt, egal was kommt. Schönes Gefühl, oder?

Nur ohne Tränen, bitte.

Der zweite Tag kam und wieder wurde auf die Trennung bestanden. Ich erinnerte mich zurück an die erste Eingewöhnung und sagte nachdrücklich: „Gern, aber nur, wenn sie einwilligt. Und nur ohne Tränen.“ Große Augen starrten mich an. Gefühlt brach jetzt etwas auf. Ich wurde mehr ernstgenommen. Als Kooperationspartner wahrgenommen. Ich fragte meine Tochter, ob ich mal kurz zum Telefonieren rausgehen kann und sagte dass ich gleich wieder reinkomme. „Nein.“ „Die Erzieherin möchte dir den neuen Raum zeigen und erkunden wo alles steht. Du darfst gern mitgehen.“ Kurzes Überlegen. „Ich komme gleich wieder.“ „Ok.“. Geschafft. Ohne Tränen.

Jeden Tag aufs Neue werde ich fragen, ob ich gehen darf. Denn jeder Tag ist anders. An manchen Tagen braucht sie den Rückhalt mehr, an anderen weniger. Es ist für mich viel schöner, wenn mein Kind aus freien Stücken dorthin geht. Gewollt. Nicht gezwungen. Nur so wird sie das alles und auch die Erzieherin annehmen. Weil sie diesen Menschen lieben lernt. Wie eben in anderen Beziehungen auch. Deshalb hier noch etwas wichtiges auf den Weg:

Bitte liebe Erzieher, gebt mir das Gefühl, dass ihr meine Tochter mit genauso viel Liebe behandelt wie ich es tue. Bitte begegnet ihr auf Augenhöhe. Bitte nehmt sie und ihre Bedürfnisse ernst, egal in welchem Alter. Werdet nicht übergriffig. Führt nichts ungefragt aus. Falls ihr einen Fehler gemacht habt, entschuldigt euch und zeigt ihr Respekt. So wie es jeder Mensch verdient hat. Ob groß, ob klein.

Zero Waste Workshop

Am 2. August um 18.30 Uhr im pachamama-Laden

Strategien und Wege zur Müllvermeidung.

Zero Waste heißt übersetzt: Kein Müll. Die Weltmeere schwimmen in Plastik – das ist nichts neues mehr. Viele Produkte werden einmal benutzt und landen dann auf dem Müll, im Glauben, dass es dort recycelt wird. Doch wusstest du, dass nur etwa 30% unseres Verpackungsmülls wiederverwendet wird? Der Rest landet in Kleinstteilen mit dem Fisch wieder auf unserem Teller. Oder gar in unserem Trinkglas. Denn Microplastik – überwiegend in Reinigungs- und Kosmetikartikeln enthalten – kann nicht aus dem Leitungswasser gefiltert werden.

Reuse – Reduce – Recycle

Du wirst erstaunt darüber sein, was alles waschbar und wiederverwendbar ist und wie wenig Müll in deinem Haushalt entstehen kann, sodass du bald nur noch eine Erdbeerschale pro Woche dafür brauchst.

„Was kann ich allein schon tun?, dachte sich
die halbe Menschheit.“

In unserem Workshop zeigen wir dir, wie du mit kleinen Tricks im Alltag, großes bewirken kannst.  Das spart vor allem deinem Geldbeutel, aber auch viel Zeit. Im Handumdrehen ist eine Mülltüte aus Zeitungspapier gefaltet, eine Zahnpasta angerührt oder der Mascara fertig. Alle Materialien werden von uns gestellt. Deine DIY-Produkte kannst du selbstverständlich mit nach Hause nehmen.


Am 2. August um 18.30 Uhr kannst du an unserem 2-Stunden-Einführungsworkshop teilnehmen. Zoi und Anna erklären alle Begrifflichkeiten, was du dafür brauchst und wie du es in deinem Alltag umsetzen kannst.

Mit vorheriger Anmeldung bei Madelaine unter 0176 21700264 bist du mit einem Spendenbeitrag von 5-10 Euro dabei.

Woher kommt der Muttertag?

Gern werden wir als Familien- und Mamaladen betrachtet. Deshalb widmen wir uns diesmal dem Muttertag. Nur, was ist denn eigentlich genau der Muttertag?

Ursprünglich gab es in vielen Kulturen der Welt Tage, an denen Mütter geehrt wurden. Im Matriarchat, die ursprünglichste Form des Miteinanders, galt die Betrachtung der Frau und der Mutter generell als heilig. Sie war es, die das Leben in die Welt brachte. Sie war es, die das Leben nährte und dadurch wesentlich das Wachsen förderte.

Die Urmutter
Auch unser Laden heißt übersetzt: Mutter Erde. (Pacha Mama). Wir haben damals bei der Namensuche viele Möglichkeiten in Erwägung gezogen. Pacha Mama – ob das wohl zu spirituell für Brandenburg klingt? Zu Öko? Zu Abseits?

Natürlich wollten wir bewusste Produkte und Angebote in unser Repertoire aufnehmen. Aber unser Wunsch war es vor allem auch, ALLE Eltern zu erreichen. Und das beginnt mit der Wirkung des Ladennamens. Pacha Mama – Erde Mutter, oder auch Welt Mutter/ Kosmos Mutter. Der Name stammt von den indigenen Völkern Südamerikas. Hier gilt noch die tiefe Verbindung zur nährenden und alles hervorbringenden Mutter Erde als achtenswert. Das Volk führt selbstständig ihr Fest zu Ehren der Pachamama aus, bei dem mit Opfergaben vor allen für den Schutz und das Lebens gedankt wird. Durch den Einzug des Christentums gab es eine tolerierte Vermischung mit der Marienfigur, die ähnliche Attribute trägt.

Finde deine Identität als Mutter
Ecuador ging so weit, dass 2008 Pachamama als ein Grundprinzip in die Verfassung aufgenommen wurde. Vor allem auch, weil sie für Identität und Widerstandsfähigkeit steht. Wünschen wir unserer Mutter Erde, dass sie noch lange und gut besteht.

Also wünschen wir das doch auch uns als Mutter! Dass wir mit Identität und Widerstandsfähigkeit gesegnet werden mögen. „Wachsen mit Liebe und Halt“ ist Zusatz auf unserem Logo. Unsere Kinder können nur aufrecht gedeihen, wenn wir ihnen Liebe und Halt zugleich geben. Es erfordert in der heutigen Zeit oft eine ganze Menge an Mut. Denn Aufrichtigkeit kann nur entstehen, wenn ich als Mama auch wirklich aus meiner eigenen Mitte agiere. Und die entspricht selten den Vorstellungen einer zivilisierten Gesellschaft in der alle gleich sein sollen.

Der Muttertag
So verwundert es nicht, dass 1644 in England der „Mothering Day“ als Familienfestmahl Einzug erhielt. Wie sehr musste sich die Industriegesellschaft nach der Verehrung der hart arbeitenden Mütter sehnen, die so arm an wirklichen Riten und Bräuchen geworden ist. Die Ehr der Frauen und Mütter wurde in aufstrebenden Ländern über viele Jahrhunderte hinweg regelrecht Abgeschafft. 1858 kam der „Mothering Day“ dann nach Amerika und wurde dort 1914 mittels Kongressbeschluss von Präsident Woodrow Wilson als offizieller Ehrentag von Müttern festgelegt.

Die weißen Nelken führte übrigens 1907 die Methodistin Anna Marie Javis ein, die vorerst zu Ehren ihrer verstorbenen Mutter, später für alle Mütter, anfing, am 2. Sonntag im Mai weiße Nelken zu verteilen. Natürlich nutzte jedes Regime ihre eigenen Möglichkeiten, den Muttertag auch politisch zu verzerren. Während der Weimarer Republik fingen bereits Blumen- und Pralinenhersteller an, den durch die Heilsarmee mitgebrachten Brauch zu nutzen und so ihre tiefe Verehrung der Mütter darzustellen. Nicht zuletzt darf hier natürlich eine Gewinnorientierte Absicht unterstellt werden. Ebenso nutzte der Nationalsozialismus diesen Ehrentag sehr ausführlich, galt es doch bewusst früh möglichst auf die nächste Generation Einfluss zu nehmen. Und wie könnte man(n) das besser, als den Müttern vorne weg ihren Tag mit dem Ehrenkreuz der deutschen Mutter zu versüßen, während hinten rum die Mütter Rotz und Wasser heulten, weil sie an ihren eigenen Kindern Erziehungsprogramme durchführten, die eigentlich ihr Mutterherz zerspringen ließen.

Frau oder Mutter oder Frau?
Da war die Taktik der DDR beinahe freundlich: hier gab es den Muttertag einfach gar nicht. Stattdessen feierte man den Frauentag, der zeigen sollte, wie tüchtig die Frau im Arbeitsleben steht und eine Anerkennung verdient.

Und wir sehen deutlich, wie zerrissen heute Frauen sind, wenn sie zwischen Familie und Beruf entscheiden sollen und wollen. Kehren wir doch zurück zur Pachamama. Ehren wir am Muttertag das, was jede Frau gibt. Egal, ob sie ein Kind in die Welt gebracht hat, oder gute Arbeit. Lassen wir den Kampf der Entscheidung im Allgemeinen und geben uns den Kräften hin, die in jeder Frau stecken. Nämlich etwas aus ihrer eigenen kraftvollen Mitte hervorzubringen!

Reinschauen lohnt sich. Denn in Deinem Papa-/ Mama- und Frauenladen bekommst Du in der Zeit vom 07. bis 20.05. eine weiße Nelke. Hereinkommen zum Erzählen, Tee/Kaffee trinken und sich austauschen. So tragen wir Frauen zu einem respektvollen Umgang miteinander bei.

 

Text: Navina Salomon
Bild: shutterstock.com/© Chinnapon

Die Frau im männlichen Gewand

Pachamama gewohnt provokant: Die 28. Frauenwoche wählte das Motto: „Selber Schuld“ – mit diesem Grundgedanken wollte man sich von immer noch vorhandenen Vorwürfen lösen, dass Frauen und Mädchen an ihren Benachteiligungen selbst schuld seien.

Aber steckt genau darin nicht ein großer Teil Wahrheit? Diesen Ansatz haben wir in Bezug zur Geschichte der Menschheit erörtert – quer durch das ursprüngliche Matriarchat, die Übergabe ins Patriarchat, über die Religionen bis in unsere heutige Zeit – und haben an vielen Stellen die bewusste oder unbewusste Abgabe weiblicher Autonomie aufgezeigt.

Feminismus: Der Deckmantel der Selbstbestimmung
Was passiert, wenn wir Frauen dieses Bekenntnis endlich aktiv annehmen? Der Aha-Effekt braucht das Wissen, um den Schleier zu lüften. In einer engagierten und wissbegierigen Runde konnten wir am 06.03. feststellen, wie viel von diesem wichtigen Wissen fehlt. Vor allem bei der Betrachtung des Feminismus und der Gesetzgebung wurde deutlich, dass es sich hierbei letztendlich nur um weitere Abhängigkeiten unter dem Deckmantel der Selbstbestimmung handelt. Im Auftrag angeblicher Gleichberechtigung sieht es in den Gesetzen viel eher nach der staatlichen Fixierung der Aussage Rockefellers aus, der zum Thema Frauenbefreiung sagte: „Wir, die Rockefellers, haben das finanziert. Wir, die Rockefellerstiftung, waren diejenigen, die die Bewegung überall ins Fernsehen und in die Zeitungen gebracht haben. Willst du wissen, warum? Es gab zwei Hauptgründe. Wir konnten vor der Bewegung nur die Hälfte der Bevölkerung besteuern. Der zweite war, jetzt haben wir die Kinder von jungen Jahren an den Schulen. Wir können die Kinder indoktrinieren, ihnen beibringen, wie sie denken sollen. Das bricht die Familien auf und nicht mehr die Eltern.“ (Quelle: Dr. Vogt im Video „Weltherrschaft“)

Was bringen wir mit männlich, was mit weiblich in Verbindung – was mit Hausfrau und was mit Karrierefrau?

Wo bleibt die wahre Gleichstellung?
Wir sollten uns an dieser Stelle fragen, warum es in der Gesetzgebung per se um die Erhöhung der Integration von Frauen im Arbeitsmarktgefüge und die verbreitenden Strukturen wie Schule, Uni etc. geht. Wohl gemerkt stets unter der Betrachtung der Gleichstellung. Wo findet die Gleichstellung derer statt, die sich bewusst für Kinder und Haushalt entscheiden? Ist es eine aufrichtige Gleichstellung, wenn Frauen für die Betreuung anderer Kinder bezahlt werden, aber Mütter nicht? Und die, die ihre Kinder abgeben, diese auch noch bezahlen müssen ohne eine Wahl zu haben?

Eine Frau die sich selbst liebt, ist heute ein Makel
Welche Einflüsse hat unsere Sprache? Kaum eine andere Sprache ist so vermännlicht wie die deutsche. Zusätzlich findet sich auch hier wieder für die Frau die Spur der Schuld: Schambein – warum nicht Lustbein?; Schamlippen… Hier trifft die Fehlbarkeit der Frau, die wir immer noch unseren Kindern lehren, deutlich aus der Geschichte ins Jetzt. Ein Spiegel der männlichen Angst vor der wilden Verführungskraft der Lilith, die einst aus dem Paradies verbannt wurde. Eine Frau, die sich selbst liebt ist heute ein Makel, kein Anzeichen für gesunde Führungskompetenz. Das geht so weit, dass moderne Frauen ihre Kleidung nach männlichen Richtlinien wählen, wollen sie im Beruf aufsteigen, oder das Becken vor einem weiblichen Hüftschwung bewahren mit dem Resultat von Rückenproblemen. Welch Absurdität!

Unabhängigkeit ist nicht modern – sie ist urweiblich
Doch die Spitze der deutschen Sprache stellt DAS Mädchen. Geschlechtslos soll es in ein gemachtes Bild der Frauenverzerrung wachsen. Und die Urfrau steht lachend daneben und denkt sich: „Was für eine fragwürdige Welt!“ Denn ganz ohne Politik, die ebenfalls eine Erfindung des männlichen Gedankengutes ist, gab es ursprünglich Gleichstellungsgesetze, die rein natürlichen Ursprungs waren. Ein weiterer Blick zum Thema Führungskraft in der Tierwelt zeigte Erstaunliches. Und auch die Ergründung unseres Verhaltens von Rollenbildern bezüglich der Umstrukturierung unseres ganzen Hormonsystems.

Am Ende unseres Workshops wurde eines deutlich: Führungsarbeit ist von Grund auf weiblich und Unabhängigkeit ist nicht modern. Sie ist ein wesentlicher Bestandteil des Frau-Seins. Sobald sich Frau dies eingesteht und in der eigenen Mitte ruht, gibt es eine von Natur aus gegebene Gleichberechtigung. Diese Gleichberechtigung bezieht sämtliche Rollenbilder ein!

Wiederholenswert
Da die Nachfrage größer als gedacht war und viele, die an dem Tag nicht konnten, aufrichtiges Interesse zeigten, werden wir dieses wichtige Thema erneut als Workshop und Austauschrunde anbieten. Auf dass mehr Stimmen sagen können: „Ich möchte mich gern noch mal auf diesem Weg für den tollen Nachmittag bedanken. Mein Rundblick auf die Welt und Geschicke der Frau hat sich im positiven Sinne sehr geweitet. Ich bin mit so vielen Eindrücken nach Hause gefahren. Das war eine gelungene Veranstaltung. Vielen Dank dafür!“ Ch. Wesoly, Sachbearbeiterin


Nächste Termine:
Samstag, 26. Mai 14 Uhr, ca. 2–3 Stunden
Freitag, 15. Juli 16 Uhr, ca. 2–3 Stunden


Bilder: Kornelia Köppe; Text: Navina Salomon

Stillen – Wenn das Trauma
in den Brüsten sitzt

Wie alle Abläufe, die von der Natur mit hoher Komplexität angedacht sind, ist auch das Thema Stillen sehr anfällig. Ein unbedachter Eingriff kann eine ganze Kettenreaktion an Folgen nach sich ziehen. Die natürlichste Sache der Welt wird dann plötzlich zum Problemthema.

Allein die häufig unbeabsichtigte Angst, dass Kind würde nicht schnell genug den Saugreflex aktivieren und zu schnell zu viel abnehmen, kann ausreichen. Diese Angst überträgt sich auf Mutter und Kind. Stresshormone explodieren und stören meist langwierig völlig unnötig die Mutter-Kind-Bindung. Spuren können sich auch im weiteren Still- und späteren Essverhalten des Kindes zeigen. Solche Kreisläufe haben viele Ursachen.

Und Stillen ist mehr.

Stillen ist ein Spiegel der Seele. Nicht nur aktuell. Sondern auch ein Spiegel der Biografie der frisch gewordenen Eltern. Nicht stillen können, kann Anzeichen von Traumata in der mütterlichen – seltener in der väterlichen – Biografie sein. Was für die Geburt aufgelöst werden konnte, ist plötzlich „in die Brüste“ gerutscht.

Während in wirklich guten Begleitungen von Schwangeren bereits auf biografische Muster geschaut wird um Traumata rechtzeitig auflösen zu können, ist es beim Thema Stillen noch nicht ganz angekommen. Dabei ist ein bedeutender Teil unserer Gesellschaft von Traumata heimgesucht. Immerhin liegt der letzte Krieg gerade vier Generationen zurück. Traumata werden leicht drei Generationen übergreifend vererbt. Die unreflektierten Muster in den meisten Familien haben zu Überlebensmechanismen geführt, die häufig weitere Traumata zur Folge haben.

„Ich spüre, dass es geht, aber irgendwas hält mich gefangen!“

Die gut etablierte Aussage: „Ich konnte nicht stillen.“ oder „Ich hatte nicht genug Milch.“ sollte endlich nachlassen. Der Ton bei älteren Frauen ist bei dieser Aussage vor allem traurig. Die Augen rückblickend und trüb. Der Schmerz springt einen nahezu an. Der Ton in Gesprächen mit heutigen Müttern die nicht stillen ist häufig unsicher, verzweifelt, manchmal wütend und nicht selten trotzig. Das Gespräch wird schnell abgehakt. Aber es ist fast immer ein Hilferuf wahrzunehmen: „Ich spüre, dass es geht, aber irgendwas hält mich gefangen!“. Viele Frauen haben über Generationen gelernt, Kummer und innere Not zu unterdrücken. Unsere Gesellschaft arbeitet gerade daran, den Spruch: „Ein Indianer kennt keinen Schmerz!“ für die Jungen abzuschaffen und merkt gar nicht, wie die Frauen sich diesen Spruch selbst aneignen. Frauen gegen Frauen.

Dieses Spiel ist in keiner anderen Lebensphase so ausgeprägt gehässig, wie im Bereich der wichtigsten Stunden im Leben: Schwangerschaft, Geburt, Wochenbett , Stillen! Berichte von Frauen, die ihre ersten Stillversuche nach der Geburt als Vergewaltigung beschreiben, sind keine Seltenheit. Das hier stattgefundene massive Manipulieren durch Fachpersonal eines sensiblen Prozesses schreibt sich tief in die Seele von Mutter und Kind und hinterlässt das Gefühl der Hilflosigkeit. Hier spiegeln sich Zeitmangel, unreflektierte Lebensgeschichten, unzureichende Aus- und Weiterbildung sowie mangelnde Empathiefähigkeit. Die Rechnung tragen Mutter und Kind. Ungefragt folgen zudem häufig von allen Seiten Ratschläge, die wenig liebevoll sind. Und dabei ist es genau das, was fehlt. Wir diskutieren lieber, ob Stillen in der Öffentlichkeit schicklich ist, statt uns Frauen in die Augen zu blicken und uns endlich auch als Frau im Leben zu integrieren. Uns zu achten an den Stellen, wo Leben getragen, geboren und gestillt wird. Völlig unabhängig davon, ob frau sich für Kind entscheidet.

Brüste und Stillen – ein Spiegel unserer Gesellschaft.

Hier spiegeln sich die Machtspiele: Ist die Frau eine starke und selbstbewusste Frau, weil sie Kinder bekommt und stillt? Oder gilt sie dann nicht mehr als modern, feminin, selbstbestimmt? Ist sie aufgeschlossen, weil sie überall stillt und introvertiert, wenn sie sich dafür immer nur ins stille Kämmerchen zurück zieht?

Brüste und Stillen – ein Spiegel unserer Vergangenheit.

Hier spiegeln sich die Machtspiele unserer Eltern und Großeltern wieder: Hatte meine Mutter genug Mut, zur damaligen Zeit wirklich für mich als Kind da zu sein? Wie war die Paarbeziehung und wie war dadurch mein Überleben und nährende Berührung gesichert? Musste meine Mutter um mich kämpfen? Musste mein Vater um mich kämpfen? Wurde ich zum Spielball unreflektierter Traumata meiner Eltern in einer der wichtigsten Prägungsphasen?

Brüste und Stillen – hier geht es um viel mehr!

Die Brust als mütterliche, liebevolle Nahrungsquelle ist ein heimliches Sehnsuchtsobjekt vieler Generationen. Nicht auf Grund von sexueller Lust, sondern – ganz banal – weil sie ein Zeichen für „nach Hause kommen“ ist. Schauen wir uns die Geschichte der letzten Generationen an, schreit es regelrecht nach: „endlich nach Hause kommen DÜRFEN“.

Text: Navina Salomon; Bild: istockphoto/Sasiistock


Der Pachamama-Laden bietet mehrmals im Monat ein Stillcafé an. Diese offene Runde dient zum Auftanken, Gefühle loswerden oder auch mal alternatives Wissen zum Stillen einholen. Nach aktuellen Terminen frage bitte unter 01799249982.

 

Gewalt unter der Geburt
trifft auch Männer

Am 25. November ist der Tag für die globale Bewegung gegen Gewalt in der Geburtshilfe. Im Rahmen des Roses Revolution bieten wir im Pachamama-Laden am

Donnerstag, den 23.11. von 13:00 bis 16:00 Uhr eine Austauschrunde mit Fakten

zur aktuellen Lage und persönlichen Gesprächen an. Hier erfährst du, was Roses Revolution genau ist und welches Ziel damit verfolgt wird. Du kannst deine Geschichte loswerden und verschiedene Infos bis hin zu kleinen Übungen erleben, die dich im Heilungsprozess unterstützen können. Und natürlich kannst du deine Rose für den 25. mitnehmen.

Und du erfährst, wie auch du ein Zeichen setzen kannst.

Du gehörst zum Fachpersonal rund um die Thematik Geburt? Komm vorbei und erfahre, wie wichtig dein Einsatz ist!

Seit 2013 findet jedes Jahr am 25.11. der internationale Tag gegen Gewalt unter der Geburt statt. An diesem Tag (nach einer Idee von Jesusa Ricoy auf der 3. Human Rights in Childbirth Konferenz ins Leben gerufen) können Frauen ganz offiziell oder anonym ein Zeichen setzen. Denn Tatsache ist: tagtäglich findet auch in Deutschland Gewalt unter der Geburt statt. Laut Tara Franke (Hebamme und Sexualpädagogin) ist diese Form der Gewalt mit ähnlichen Folgen wie nach sexuellem Missbrauch behaftet und unterliegt ganz unterschiedlichen und in erster Linie subjektiven Empfindungen und reichen von körperlich sichtbar bis hin zu seelisch versteckt. Von vielen Seiten bestätigt wird auch ihre Aussage, dass das Hauptproblem darin läge, dass es sich in den allermeisten Fällen NICHT um vorsätzliche Übergriffe handle.

Die Folgen für die Betroffenen sind jedoch meist über Jahre hinweg sicht- und spürbar. Und sie sind manigfaltig: bei Kind, Mutter und Vater! Roses Revolution ist ein Tag, an dem sich Betroffene wieder ein Stück ihres Selbstwertgefühles, ihres Rechtes nach Geachtet werden zurückholen können: indem sie an dem Ort der Erfahrung eine Rose niederlegen und/ oder einen Brief schreiben. Dieser Tag dient dazu, auch sichtbar zu machen: es passiert viel zu häufig. Laut Experten, die unter anderem jedes Jahr die Auswertungen der Roses Revolution machen, könne eine Schwarzzahl von ungefähr der Hälfte aller Geburten jährlich ausgegangen werden, die unter Gewalt stattgefunden hat.

Extremfälle sind hier und da jedem bekannt. Aber eigentlich müssen wir fragen, ab wann beginnt Gewalt? Und wenn die meisten Formen dessen nicht absichtlich angewandt wurden: wie schaffen wir es, hier zu sensibilisieren? Welche Mechanismen führen dazu, dass Menschen anderen Menschen scheinbar so ganz unbeabsichtigt Gewalt in einer der intimsten und prägendsten Stunden des Lebens zufügen?

Welche Rolle spielen dabei Männer? Und wie erleben Männer solche Momente- die Quote von traumatisierten Männern nach einer Geburtsbegleitung ist recht bedeutsam? Und welche Möglichkeiten haben vielleicht gerade die begleitenden werdenden Väter, hier einen Schutzraum zu bieten?

Einige Ansätze bietet hier deine nächste ADELENE (Dezemberausgabe) und möchte zum Nachdenken anstoßen. Dieses umfassende Thema wird von ADELENE sicher immer mal wieder aufgegriffen werden. Und die Aussagen ist ganz klar: schickt uns gerne eure Berichte: als Betroffener, aber auch gern als „Täter“. Schaffen wir einen Dialog?

Im Namen des nächsten Roses Revolution am 25.11.2017: Liebe betroffenen Männer, fühlt euch eingeladen, ebenfalls diesen Tag zu nutzen, um ein Zeichen mit eurer Rose und/oder mit eurem Bericht niederzulegen!

Autorin: Navina Salomon

Mehr Infos findest du unter anderem auf: www.gerechte-geburt.de

Quellen: (Tara Regine Franke 2007; 6. Dt. Still- und Laktationskongress in Göppingen); (Roses Revolution Deutschland; Pressemittteilung 16.05.2017)

1 Jahr pachamama – ein Resümee

Seit einem Jahr kümmern sich Madelaine Böhm (31) und Navina Salomon (34) im Pachamama-Laden um Frauen mit Babys, Frauen ohne Babys, Frauen in der Schwangerschaft, aber auch Papas und Großeltern finden hier Hilfe und Informationen rund um das Leben als Familie. Madelaine Böhm erzählt im Interview über das erste Jahr als Ladenbesitzerin.

Wie zufrieden bist du mit der aktuellen Situation?
Der August war bisher der beste Monat. Nicht nur vom Umsatz her, sondern weil viele Brandenburger im Laden waren und auch wiederkommen. Manchmal wünsche ich mir jedoch, dass noch mehr Frauen und Familien einfach mal in den Laden schnuppern kommen. Es ist noch Luft nach oben. Ich wurde vorher allerdings gewarnt, dass Ladenbesitzer es hier nicht einfach haben.

Wie überbrückst du finanzielle Engpässe?
Mein Privatleben kann ich durch den Laden bisher nicht finanzieren. Und da bin ich sicherlich nicht die einzige Unternehmerin, der es so geht. Man muss es aber auch mal aussprechen, um die Leute darauf aufmerksam zu machen. Zurzeit wird alles was ich im Laden umsetze, wieder in neue Ware investiert.

Wie würdest du deinen Laden für jemanden beschreiben, der noch nicht vor Ort war?
Gemütlich. Mit Platz zum Stillen, Wickeln und Spielen. Ein Laden voll mit Produkten und Kursangeboten die Anregen auch mal was Neues auszuprobieren.

Was glaubst du ist der Grund, dass viele Kunden deiner Zielgruppe den Laden noch nicht entdeckt haben?
Einerseits die eingeschränkten Ladenöffnungszeiten. Das ist leider für mich als alleinerziehende Mutter momentan nicht anders zu stemmen. Andererseits stelle ich fest, dass die Hemmschwelle den Laden zu betreten noch immer sehr groß ist. Dabei haben auch Kinderwagen bei uns Platz. Einige kommen erst zu uns, wenn sie zum Beispiel schon eine Trage gekauft haben und bemerken, dass es für sie oder das Kind unbequem ist. Der direkte Kontakt vorab wird gescheut. Oder wir beraten die Kunden und sie kaufen dann im Internet. Das Internet ist generell für die Einzelhändler vor Ort die größte Konkurrenz.

Oder ist Tragen vielleicht nur eine kurzweilige Modeerscheinung?
Nein. Nagelstudios sind für mich eine Modeerscheinung.

Was ist das besondere am Tragen und warum sollte man sich im Pachamama-Laden beraten lassen?
Ich würde schätzen, dass etwa 20 Prozent der Brandenburger ihre Kinder überwiegend tragen. 10 Prozent davon tragen sichtlich unbequem. Uns geht es dabei nicht primär um den praktischen Effekt, sondern vor allem ums Kind. Für mich persönlich ist Tragen die Grundlage der Erziehung. Wir Menschen sind Traglinge. Diese enge Bindung macht uns zu sozialen Wesen. Es entsteht eine Kommunikation auf Augenhöhe. Wer bei uns eine Trageberatung bucht, bekommt alle wichtigen Infos und Handgriffe auf den Weg, damit Kind und Eltern es gleichermaßen genießen können.

Wie möchtest du noch mehr Kunden erreichen?
Ein Laden muss wachsen und deshalb erweitern wir ständig das Sortiment und passen die Kursangebote an. Wir gehen Kooperationen ein und ermöglichen zum Beispiel die Kinderbetreuung in der Innenstadt gemeinsam mit dem Citymanagement, eine Krabbelgruppe mit der Agentur für Kinderbetreuung KinderZeit und eine Selbsthilfegruppe für Eltern mit Frühchen mit der Caritas. Eine bessere Kooperation mit den Hebammen vor Ort wäre wünschenswert.

Wir betreuen außerdem einen Blog und haben kürzlich eine deutschlandweite Fachzeitschrift (www.adelene-magazin.de) herausgebracht.

Aber es ist gar nicht so einfach diesen Anlaufpunkt in der Stadt zu entdecken, wenn nicht auch vonseiten der Stadt mehr getan wird. So geht es auch anderen kleinen Geschäften in Brandenburg. In Gedanken träume ich von einer autofreien Innenstadt. Somit sind die Kunden angehalten wieder einmal „bummeln“ zu gehen und entdecken ganz von selbst das ein oder andere Geschäft. Eine Suchmöglichkeit im Internet mit allen Läden und ihrem Sortiment auf der Seite der Stadt würde sich ebenfalls lohnen. Quasi ein Brandenburg-Google.

Wer lokal einkauft erhält eine lebendige Innenstadt. Es wäre schade, wenn viele kleine Läden schließen müssen, damit geht auch ein gewisses Flair verloren.

Was möchtest du den Brandenburgern noch mit auf den Weg geben?
Im Pachamama-Laden werden Produkte verkauft, von denen man dauerhaft profitiert. Und falls Fragen aufkommen sind wir da, um sie zu beantworten. Wir sind aber nicht nur Geschäft, sondern auch Treffpunkt. Einfach mal reinkommen und sich umschauen, sich mit anderen austauschen und auch neue Ansätze entdecken. So sind hier schon viele neue Bekanntschaften entstanden.

Anlässlich unseres einjährigen Bestehens am 7. September gibt es 10 % Rabatt auf unsere Produkte und Kursangebote. Wir freuen uns auf viele Besucher.

 

Ein Interview von Natalie Preißler.

Känguruhen vs Neocams –
Stand der Dinge?

Es ist nun bereits über einen Monat her, als ich ein sehr schönes Telefonat mit Dr. Kössel, Chefarzt der Kinderstation im Klinikum hatte. An dieser Stelle ein fettes Dankeschön!!! für das sehr lange und ausführliche Gespräch! Und natürlich bin ich und sind wir immer für Gespräche bereit.

Da uns diese ersten prägenden Stunden, Tage und Wochen sehr wichtig sind, freut es uns, dass wir erfuhren, dass das Klinikum bereits seit Amtsantritt von Dr. Kössel das Känguruhen eingeführt hat. Uns wurde versichert, dass Elternarbeit gerade auf der Frühchen-/Intensivstation hoch geschrieben wird und es auch keinerlei Besuchszeiten mehr gibt. Heißt: Eltern könnten wohl jederzeit zu ihren Kindern, sie stillen, selbst pflegen und versorgen. Hierbei würden die Eltern, wie wir es in unserem Artikel von anderen Kliniken beschrieben, kompetente Einführung und Begleitung erhalten.

Da seitens der Klinik zudem bedauert wurde, dass wir nicht VOR dem Artikel mit der Klinik gesprochen haben und uns den aktuellen Stand hätten geben lassen, auch hier nochmal die Erklärung: Die Frage zur Spende der Neocams wurde an uns von außen herangetragen. Auch nach einigen Gesprächen wurde hier zu keinem Zeitpunkt ersichtlich, dass die Idee, Neocams für Eltern zur Verfügung zu stellen, von der Klinik initiiert wurde. Viel mehr erschien es uns, als würden Eltern versuchen, irgendwie einen Kontakt zu ihren Kindern zu bekommen, der ihnen in einer ausreichenden Bandbreite verwehrt wäre und so der Versuch, mittels Neocams ihr Kind wenigstens sehen zu können, entstand.

Das in der Klinik Känguruhen bereits seit vielen Jahren, professionell angeleitet und ausführlich für ein gutes Bonding praktiziert werde, war uns ebenfalls neu. Seit fast 10 Jahren arbeite ich mit werdenden Eltern – hauptsächlich ehrenamtlich – und habe leider noch von keinem Elternteil und/oder Fachkraft in diesem Bereich gehört, dass auf der Frühchen-/Intensivstation Känguruhen umgesetzt wird. Die Aussage seitens Herrn Kössel es liegt daran, dass in der Klinik selbst einfach diese Begrifflichkeit nicht genutzt wird, ist durchaus plausibel. Allerdings erkläre ich die Methode immer, wenn ich mit Eltern im Gespräch bin und dann müsste doch eine Ähnlichkeit erkennbar sein?

Daher ist mein Vorschlag, dass wir gemeinsam einen öffentlichen Artikel dazu machen. Denn diese tollen Praktiken der Neonatologie scheinen bei vielen Eltern nicht angekommen und es ist schade wenn das einfach so untergeht. Immerhin geht es hier um gesundheitliche Effekte, die viele Jahre nach dem Verlassen der Klinik Spuren bei Eltern und Kindern hinterlässt! Außer Frage bleibt, dass es immer Ausnahmefälle gibt, bei denen diese Methode nicht umgesetzt werden kann.

Herr Kössel wollte bezüglich unseres Artikels „Neocams vs Känguruhen“ eine öffentliche Stellungnahme abgeben, die wir hier gerne mit einbinden werden, sobald diese erscheint. Leider konnten wir bis jetzt keine finden. Wir würden die Klinik gerne wieder ins rechte Licht rücken und so die Elternarbeit unterstützen. Zudem werden wir mit weiteren Aussagen abwarten, denn wir möchten nicht den Aussagen der Klinik diesbezüglich vorgreifen. Wir warten also auf die öffentliche Stellungnahme und hängen sie dann hier an.

Wir freuen uns auf eine tolle gemeinsame bondigorientierte Arbeit für und mit Eltern, die auch von der Klinik unterstütz wird. Vielleicht dürfen wir uns die Tatsachen ja auch ab und an live anschauen oder erfahren von Eltern, wie die Umsetzung war. Das würde uns sehr freuen.

 

Text: Navina Salomon
Bild: istockphoto; hansenn

Premierenfeier

ADELENE betritt die Bühne der Magazinwelt

Gut ein halbes Jahr lang haben wir, Navina, Madelaine und Natalie, nun an unserer ersten Ausgabe des Fachmagazins ADELENE gebastelt. Immer wieder trafen wir uns zu Absprachen und Ideenaustausch und kamen mit jedem Tag dem Ziel näher, endlich ein Zeitschriftenformat auf den Markt zu bringen, dass mit Ammenmärchen aufräumt und als unkomplizierter Leitfaden Fachwissen vermittelt.

ADELENE geht jeden etwas an: neugierige Leser, Berufskollegen und Fachexperten. Und alle, die in ihrem Bauchgefühl bestärkt werden möchten, dass sie ihren Weg in puncto Schwangerschaft, Geburt und Familie selbstbewusst gehen können, finden in ADELENE das richtige Handwerkszeug.


Premierenfeier am Donnerstag, 8. Juni, ab 15 Uhr

Zum Magazinstart gibt es eine kleine Premierenfeier am Donnerstag, 8. Juni, ab 15 Uhr im Pachamama-Laden. Wir wollen mit euch anstoßen auf das Geschaffte, auf unsere Leser, auf einen anderen Weg, den dieses Magazin mit seiner Themenauswahl einschlagen will. Wir freuen uns auf anregende Gespräche, Diskussionen und Denkanstöße. Das ist eure Chance, die Themen von ADELENE aktiv mitzugestalten.

Ab 16 Uhr können sich die werdenden Mamis in unserer Runde von Nicole Gratz, Inhaberin der Agentur Kinderzeit, den Bauch mit Pinsel und Farbe verschönern lassen. Es warten Gesundes wie ein Früchte-Buffet und Gemüsesticks, Süßes in Form eines veganen Kuchenbuffets als auch Herzhaftes wie Pizzabrötchen auf hungrige Abnehmer. Während ihr die kleinen Köstlichkeiten genießt, könnt ihr alle eure Fragen an uns als Redaktionsteam und zum ADELENE-Magazin loswerden.

Adelene_Zeitschrift_Titel_klein
Alle die sich eine ADELENE mitnehmen möchten, gibt es den Sonderpreis von 3,95 € statt 4,95 € exklusiv zum Magazin-Debüt.

Hier kann das Magzin ebenfalls erworben werden: www.adelene-maagzin.de

Tragedisco zum Ausklang

Als Abschluss der Veranstaltung gibt es um 17 Uhr für alle Gäste eine Tragedisco, wo auch die kleinsten Besucher im Tragetuch oder in der Trage in Schwung kommen. Hier können die Eltern den Stress des Alltags loslassen und das mit dem Nachwuchs im Schlepptau. Diesmal ohne Eintritt!

Ihr seid herzlich eingeladen, mit uns diesen ersten Meilenstein von ADELENE zu feiern. Wir sind gespannt, wie ihr sie findet.

Und wünschen euch eine gute Zeit mit uns!